Kessler-Syndrom
Das Kessler-Syndrom ist ein Szenario, in dem Kollisionen zwischen Objekten im Orbit Trümmer erzeugen, die weitere Kollisionen auslösen, kaskadierend, bis Teile des niedrigen Erdorbits gefährlich zu nutzen werden.
1978 vom NASA-Wissenschaftler Donald Kessler vorgeschlagen, wird es zunehmend zur Sorge, da die Zahl der Satelliten in die Zehntausende steigt.
Jede Kollision vervielfacht die verfolgte Trümmerpopulation, weshalb aktive Satelliten, tote Hardware und Fragmente alle genau überwacht werden.
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Verwandte Begriffe
- Konjunktion — Im Satelliten-Tracking ist eine Konjunktion eine enge Annäherung zwischen zwei Objekten im Orbit — ein vorhergesagter Beinahe-Zusammenstoß, den Betreiber für ein mögliches Ausweichmanöver beobachten.
- Atmosphärischer Wiedereintritt — Der atmosphärische Wiedereintritt ist die Rückkehr eines Raumfahrzeugs oder Trümmerstücks in die Erdatmosphäre, wo Reibung und Kompression es auf Tausende Grad erhitzen.
- Satellitenkonstellation — Eine Satellitenkonstellation ist eine Gruppe von Satelliten, die als ein System zusammenarbeiten, um eine durchgehende oder globale Abdeckung zu liefern, die ein einzelner Satellit nicht schafft.



