Geostationärer Satellit
Ein geostationärer Satellit umkreist die Erde 35.786 km über dem Äquator im Takt der Erddrehung, sodass er vom Boden aus bewegungslos am Himmel zu hängen scheint.
Er ist ein Sonderfall des geosynchronen Orbits: Geosynchron heißt 24-Stunden-Periode, während geostationär eine äquatoriale Bahn mit null Inklination ergänzt, damit der Satellit wirklich stillsteht.
Diese feste Position ist der Grund, warum eine Satellitenschüssel nach dem Ausrichten nicht mehr bewegt werden muss.
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Verwandte Begriffe
- GEO — Der geostationäre Orbit (GEO) ist die kreisförmige Bahn 35.786 km über dem Äquator, in der die Umlaufzeit genau der Erddrehung entspricht, sodass der Satellit fest über einem Punkt steht.
- Umlaufzeit — Die Umlaufzeit ist die Zeit, die ein Satellit für einen vollständigen Umlauf braucht, fast ausschließlich durch seine Höhe bestimmt.
- Bahnneigung — Die Bahnneigung ist der Winkel zwischen der Bahnebene eines Satelliten und dem Erdäquator, gemessen in Grad.



